ASC-Treis

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25 Jähriges Jubiläum

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Vereinsheim






ASC Treis
Beim Welschengarten 4
35460 Staufenberg/Treis




 

Chronik

Die Gründer (2011)



Chronik des Angelsportvereins Teis/Lda.



1961
Am 1. Juli 1961
fand in der Gaststätte Will (zum Bahnhof) die Gründungsversammlung statt.
Anwesend waren: Erwin Harbach, Karl Hettche, Walter Hettche, Karl Nuhn (der jedoch kurz danach wieder austrat) Verhindert war Heinrich Amend.
Der Verein wurde gegründet, was fehlte war jedoch ein Angelgewässer.
Die Lumda war einer Privatperson verpachtet und Fischteiche waren nicht vorhanden.
Verschiedene Teichprojekte wurden geplant und wieder eingestellt (Gonsegraben, Rote Sandgrube). Zur Ausführung kam ein Teich in der Hohlfurt (Lehmekaut), der Wasserzulauf erfolgte durch den Überlauf des Gemeinde-Wasserbassins. Nachdem der Teich fertig gestellt war und man Wasser zulaufen ließ, stellte sich heraus, dass der Teichboden undicht war und die Wassermenge nicht zum Betrieb des Teiches genügte.

In gleichen Jahr trat Reinhold Schick dem ASC bei.

1963
Zum 1.Jan. 1963
konnte der ASC erstmalig die Lumda in der Gemarkung Treis für 12 Jahre pachten, Pachtpreis pro Jahr 200 DM.
Da die Lumda mit Forellen besetzt werden sollte, hatten die Vereinsgründer in dem Graben hinter den Weihergärten 1000 Stück Forellenbrut ausgesetzt. Als diese in die Lumda umgesetzt werden sollten, konnte dort keine Forelle mehr aufgefunden werden.
Diese waren durch eine bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannte Drainage bereits in die Lumda abgewandert.
Laut Pachtwertgutachen des Wasserwirtschaftsamtes war die Lumda durch Abwässer und sonstigen Unrat stark verschmutzt. Die Lumda wurde von Unrat gesäubert und kleinere Wasserfälle aus Bruchsteinen errichtet.
Weil nach damaliger Ansicht die Lumda mit Döbeln „verseucht war“, wurden 1964/1965 mit Netz und Elektrofischerei ca. 140 Döbel in der Lumda gefangen.

1965
1965
hatte der ASC 15 Mitglieder. Von den Mitgliedern der Jahreshauptversammlung am 29.03.1965 erhielten der 1. Vorsitzende Erwin Harbach sowie Heinrich Amend den Auftrag, Land zu erwerben für eine Teichanlage im Sedderich (dort befand sich schon im Mittelalter eine Teichanlagen der Milchlings).
Für diesen Ankauf wurde ein Kredit bei der damaligen Treiser Spar- und Darlehenskasse aufgenommen – Bürgen waren die Vereinsmitglieder.
Der ASC hatte mit der Gemeinde Treis einen 10-Jahres-Vertrag wegen des Teiches in der Lehmekaut abgeschlossen, dieser wurde jetzt aufgehoben, verbunden mit folgender Regelung: „Der Angelsportclub verzichtet auf die Lehmekaut, erwirkt aber, dass wir ungehindert
und ohne Einsprüche der Gemeine unsere Teichanlagen im Sedderich erstellen können. „

1966
Am 26. April 1966 konnten die Kaufverträge über Flur 3 Nr. 88 Grünland im Sedderich 15 ar und 42 qm – Kaufpreis 2.004,60 DM und Flur 3 Nr. 89 Grünland im Sedderich 8 ar und 45 qm – Kaufpreis 1.098,50 DM notariell beglaubigt werden.
Vom Mitglied Hans Rabenau wurde ein Plan mit 2 kleineren und 1 größeren Teich angefertigt und nach Genehmigung durch das Wasserwirtschaftsamt begannen die Bauausführungen.
Das Wasser für die Teiche kommt von einer oberhalb des Teiches gelegenen Quelle durch einen Wassergraben, der sich im Gemeindebesitz befindet. Diesen Graben konnten wir für 2,00 DM im Jahr pachten.
Nach Fertigstellung der Teichanlagen wurden 600 Stück 8 bis 10 cm lange Forellen eingesetzt.
Am 31.5./1.6.1966 kam es zu einem großen Fischsterben in der Lumda, es entstand ein Schaden von ca. 1.000, 00 DM, der oder die Verursacher konnten nicht ermittelt werden.
Mitgliederbestand des ASC zu diesem Zeitpunkt – 16 Personen.
Die erste Unterkunft am Teichgelände war eine Blechgarage (die heute noch steht). Diese wurde für 50,00 DM gebraucht erworben.
Neben den Arbeiten am Teichgelände kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Mit Kind und Kegel war am Wochenende oft Grillen und Baden angesagt.
1967 hielt ein Vertreter des Landesfischereiverbandes ein Referat und schlug uns den Eintritt in den Landesverband vor. Ebenfalls empfahl er, eine Sportfischerprüfung für jedes Mitglied durchzuführen. Wir traten dem Landesverband bei und bis Mitte 1968 hatten 14 Mitglieder die Sportfischerprüfung abgelegt.
1968 wurde das erste Seefest gefeiert, mit Stangen und Planken wurde ein Zelt mit Theke errichtet.

1969
Am 17.11.1969 wurde in der Vorstandssitzung beschlossen, weitere angrenzende Wiesen zwecks Errichtung eines großen Teiches zu erwerben. Erworben wurden: Flur 3 Nr. 90 - 2290 qm zum Preis von 1.259,50 DM , Flur 3 Nr. 87 - 1860 qm zum Preis von 1.023,00 DM. 1970 wurde noch Flur 3 Nr. 91 - 1868 qm zum Preis von 1027,40 DM erworben.
Dem ASC Treis gehören somit 8.405 qm Land im Sedderich.

1971
1971
wurde der nächste große Teich ausgebaggert und in Betrieb genommen.
In der Generalversammlung am 24.6.1971 stellte Werner Jungk den Antrag auf Errichtung eines Vereinsheimes. Dieser Antrag wurde angenommen. Mit gleichem Datum wurden 7 Jungangler aufgenommen.
Das Kellergeschoss des Vereinsheimes wurde noch im gleichen Jahr erstellt und am 4.12.1971 wurde das 10-jährige Bestehen
des ASC in diesem Kellergeschoss gefeiert.

1973
1973
wurden für die inzwischen zahlreichen Werkzeuge und Maschinen Abstellräume benötigt. Diese wurden dann auch gebaut.
Da es Probleme mit der Wasserquelle gab, wurde bei der zuständigen Behörde eine Genehmigung zur Wasserentnahme aus dem Climbacher Graben beantragt. Diese Genehmigung wurde erteilt und die Wasserleitung wurde über 7 Grundstücke zu der Teichanlagen geführt.
Am Vereinsheim wurde weiter gebaut. 1976 wurde das Dach aufgeschlagen und eingedeckt, auch der Außenputz konnte noch fertig gestellt werden.

1977
1977
wurde die Quelle neu gefasst – seit dieser Zeit ist die Schüttung konstant und (das Wasser ?) hat Trinkwasserqualität.
Da im großen Teich nach Ansicht mehrerer Mitglieder aus unerklärlichen Gründen keine Fische mehr gefangen wurden, wurde dieser nach dem Bau eines Ablaufgrabens geleert. Dort wurde ein Hecht von 1,02 m gefangen der vermutlich dort geräubert hatte. Bei dieser Gelegenheit wurde der Teich gereinigt und ausgebaggert.

1978
Am 6.April 1978 wurde der Teich mit Schleien und 100 Karpfen besetzt – auf Hechte wurde verzichtet.

1979
1979
wurden in den Teich und in die Lumda 200 Aale eingesetzt. Ebenfalls in diesem Jahr
erhielt das Vereinsheim den lang ersehnten Stromanschluss. Auch wurde eine Alarmanlage eingebaut, da bereits zweimal eingebrochen worden war.
Anlässlich der Jahreshauptversammlung 1979 trat der langjährige Vorsitzende Erwin Harbach als Altersgründen zurück. Als neuer Vorsitzender wurde Otto Grebe gewählt.
Der ASC hatte 30 Mitglieder.

1980
Am 31.Mai 1980 erfolgte die Einweihung des Vereinsheimes mit einem Tag der offenen Tür. Der Reinerlös dieser Veranstaltung betrug 1.350,00 DM. Dieser Betrag wurde der Behindertenwerkstatt in Giessen gespendet.

1981
Da der Mühlgraben zu verlanden drohte, wurde dieser in Eigeninitiative ausgebaggert.
1981 wurde Teich 4 abgelassen, um den Besatz zu zählen. So konnten ca. 500 Fische in Lumda, Mühlgraben und Treiser Sandgrube versetzt werden.
1983 wurde von den Vorständen der befreundeten Lumdavereine beschlossen, je km Gewässerstrecke 125 Forellen von 20 bis 25 cm Länge einzusetzen – 50 % davon waren Bachforellen. Im gleichen Jahr wurde die Ufer von Teich 3 wegen Unterspülung
mit Folie und wasserfesten Vierkantpfählen befestigt, das Ufer von Teich 4 wurde mit gebrauchten Straßenleitplanken befestigt.

1984
1984
besteht der ASC aus 34 Mitgliedern.
Im Januar des gleichen Jahres kam der Hang nach sintflutartigen Regenfällen durch Unterspülung ins Rutschen. Der Parkplatz sackte um 50 cm ab. Als Sofortmaßnahme wurden Drainagerohre entlang des gesamten Parkplatzes verlegt, dadurch konnte ein weiteres Abrutschen vermieden werden. Da der größter Teich an mehrer Stellen undicht war und Dichtungsarbeiten keinen Erfolg brachten, wurde er am 8.9.1984 abgelassen. Der Besatz wurde in Teich 4 umgesetzt. Auch der Vorratskeller am Vereinsheim, der durch die Hang-rutschung baufällig geworden und wurde abgerissen und neu errichtet.
Am 9.11.1984 wurden 350 Regenbogenforellen (Stück ca. 150 gr.) und 200 (Stück ca. 60) in die Lumda eingesetzt.

1985
1985
konnte das unterhalb des großen Teiches gelegene Wiesengelände von 948 qm gekauft werden. Dadurch konnte auf diesem Grundstück der Damm des Teiches erheblich verstärkt werden. Obwohl der Teich seit längerer Zeit leer war, trocknete der vorhandene Schlamm nicht aus. Es mussten Entwässerungsgräben gezogen werden. Zur Neubefestigung des Ufers am Sockel und als Spülkante wurden ca. 200 Tonnen Steine zur Uferverfütterung sowie 1600 Tonnen Steinerde verbaut. Die Baumaßnahme musste im November des gleichen Jahres wegen Schneefalls abgebrochen werden – bis dahin waren 1.100 Arbeitsstunden angefallen.

1986
1986
konnten die Arbeiten am Teich beendet werden und er wurde wieder geflutet.
Im gleichen Jahr wurde vom 27. Juni bis 29.Juni wurde das 25-jährige Jubiläum auf dem Gelände des ASC im Vereinsheim sowie in einem 200-Mann-Zelt gefeiert.

1987
1987
hatte der ASC 33 Mitglieder. Der Pachtvertrag für die Lumda konnte um weitere 12 Jahre verlängert werden, die jährliche Pacht betrug 270,00 DM. Lt. Pachtvertrag dürfen nur noch Bachforellen in die Lumda eingesetzt werden.

1988
1988
mußten Reparaturen im Außenbereich des Vereinsheims vorgenommen werden. Außerdem wurde eine Pergola errichtet.

1989
1989
wurde zur Kontrolle der große Teich abgelassen. Dabei wurde festgestellt, dass sich in den Teich u.a. wieder 42 Hechte und ebenso viele Aale befanden.



2009
Erste Teilnahme an den Ferienspielen ab 2009
Aufbau der Jugendgruppe 2009
Jugendgruppenleiter: Marcel Speyer; Sven Schmid Kreuzer





Vorstand 2018:

1ter Vorsitzende...... R. Steyer
2ter Vorsitzende...... W. Keller
Gewässerwarte......... S. Schmid-Kreuzer und H. Thul-Vannuys

Jugendwarte.............. M. Steyer
Sven Schmid Kreuzer